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  • AutorenbildGunther Rapp

Der Garten im Winter

Im winterlichen Garten entfalten Strukturpflanzen wie Stauden, Ziergräser und Gehölze eine stillruhende Schönheit, wenn sich Raureif oder Schnee sanft über sie legen.


Die Blätter von Elfenblume, Palmlilie und Ziest, sowie aufrechte Stauden wie Sonnenhut, Fetthenne, Lavendel und Gräser wie Chinaschilf und Waldschmiele bewahren ihre elegante Form, veredelt durch den Frost. Zugleich bieten sie wertvollen Unterschlupf für nützliche Insekten wie Marienkäfer, Florfliegen und Schlupfwespen. Diese Insekten sind vorteilhaft für den Garten, da sie Schädlinge wie Blattläuse in Schach halten und somit zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen.


Hecken und immergrüne Gehölze wie Eiben und Kiefern setzen auch in der winterlichen Kälte Struktur und Farbakzente. Die Silhouetten von Laubgehölzen, markanten Gewächsen mit auffälligem Wuchs, sowie winterblühenden Stauden wie Alpenveilchen und Schneerosen, auch bekannt als Christ- oder Lenzrosen, bringen kontrastreiche Elemente in den winterlichen Garten. Durch geschickte Höhenstaffelung und gezielte Platzierung entsteht eine faszinierende winterliche Szenerie, die auch unter einer Decke aus Frost und Schnee ihren einzigartigen Charme versprüht.


Eine dezente, stimmungsvolle Beleuchtung verleiht dem winterlichen Garten eine visuelle Erweiterung und schafft eine behagliche Atmosphäre. So wird der Garten in der Dunkelheit zu einem erweiterten, gemütlichen Wohnraum, der den Zauber des Winters auf stilvolle Weise einfängt.




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