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  • AutorenbildGunther Rapp

Der Hanggarten

Ein Hanggarten, auch Terrassengarten genannt, bedarf einer guten Planung und bietet eine einzigartige Gestaltungsmöglichkeit, um das Beste aus einem schrägen Gelände herauszuholen. 

Ein Hanggarten ist eine Methode der Geländemodellierung, bei der geneigte oder steile Hänge in terrassenförmige Ebenen umgewandelt sind. Steile Hänge können stabilisiert, die Bodenerosion minimiert und das Gelände für verschiedene Zwecke nutzbar gemacht werden. Zudem werden durch eine Terrassierung Stufen für Pflanzungen und Wege geschaffen, die das Gelände strukturieren.


Bei der Pflanzenauswahl sollte die Hangneigung unbedingt berücksichtigt werden. Bei starkem Gefälle dienen tiefwurzelnde Pflanzen dazu, den terrassierten Hang zu stabilisieren. Bewässerungssysteme und Mulch helfen, Wasser zu speichern. Wege, Podeste und robuste Steintreppen oder leicht wirkende Stahl- bzw. Rasentreppen, sowie Gestaltungselemente wie Mauerwerke aus Beton oder Naturstein – sei es in vermörtelter Bauweise oder als ökologische Trockenmauern – sollten sorgfältig in die Gesamtgestaltung integriert sein.


Die Hangneigung kann bestens für verschiedene Funktionsbereiche und Aussichtspunkte genutzt und mit einer dezenten Beleuchtung eine stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen werden. Ausreichend dimensionierte Sitzbereiche, bequeme Gartenmöbel und dekorative Elemente wie Polster, Kissen, Wasserspiele, Pflanzgefäße oder Skulpturen ergänzen den Hanggarten für eine behagliche, harmonische Nutzung.




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